Dein Businessplan als Türöffner – Warum die Umsatzvorschau kein „Wunschkonzert“ sein darf
Du sitzt vor dem leeren Dokument und das Wort „Businessplan“ fühlt sich an wie ein riesiger Berg Bürokratie. Besonders die Umsatzvorschau bereitet vielen Gründern schlaflose Nächte. „Was will der Sachbearbeiter hören?“, „Muss ich tiefstapeln oder übertreiben?“ Die Angst, dass der Antrag abgelehnt wird, nur weil eine Zahl nicht passt, sitzt tief. Aber atme tief durch: Ein Businessplan ist kein Test, den du bestehen musst, sondern dein Fahrplan in die Freiheit.
Die Fachkundige Stelle und das Arbeitsamt suchen nicht nach dem nächsten Einhorn, sondern nach Tragfähigkeit.
Zeige, dass du deine Kosten kennst. Eine zu niedrige Kostenquote wirkt unprofessionell.
Eine Zahl ohne Erläuterung ist wertlos. Schreibe dazu, wie du auf den Umsatz kommst (z.B. „5 Kunden pro Monat à 500 €“).
Zeige, dass du im ersten Jahr überleben kannst, auch wenn die ersten Monate zäh sind.
Wer ist deine Konkurrenz? Warum kommen Kunden zu dir?
Zahlen sind geronnene Energie. Wenn du Angst vor deiner eigenen Umsatzvorschau hast, spüren das die Entscheider. Es geht hier um deine Selbstwirksamkeit. Akzeptiere, dass ein Businessplan eine Hypothese ist. Du darfst (und wirst) ihn anpassen. Die Sicherheit kommt nicht aus der perfekten Prognose, sondern aus deinem Wissen, dass du einen Plan B hast.
Ein tragfähiger Businessplan ist dein Ticket in die Selbstständigkeit. Lass uns gemeinsam prüfen, ob deine Zahlen „behördensicher“ sind.